Besonderes öffentliches Interesse

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Die Frage, ob die Verfolgung einer Straftat im besonderen öffentlichen Interesse liegt, beurteilt die Staatsanwaltschaft in eigenem Ermessen. Das besondere öffentliche Interesse ersetzt einen für bestimmte Straftaten erforderlichen Strafantrag. Bei der zu treffenden Ermessensentscheidung sind das Maß der Pflichtwidrigkeit, insbesondere der vorangegangene Genuss von Alkohol oder anderer berauschender Mittel, die Tatfolgen für den Verletzten und den Täter, einschlägige Vorbelastungen des Täters sowie ein Mitverschulden des Verletzten von besonderem Gewicht.

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