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Das Unternehmertestament verhindert Streit, Insolvenz und Planlosigkeit.

Für den Unternehmer ist die eigens aufgebaute Firma nicht nur eine Arbeitsstätte. Die Firma ist sein Lebenswerk, in dem sein ganzes Herzblut und seine Lebenszeit steckt. Wer sein Lebenswerk Unternehmen auch nach seinem Tod oder Ausscheiden in guten Händen wissen will, sollte frühzeitig und sorgfältig die Unternehmensnachfolge planen!

Lesen Sie nachfolgend sieben Anregungen für das Unternehmertestament!

Das Unternehmer-Testament verhindert, dass die gesetzliche Erbfolge eintritt.

Die gesetzliche Erbfolge bedroht den Bestand des Unternehmens.
Allen Erben würden nämlich denselben Anteil am Erbe des Unternehmens haben – und dadurch das Lebenswerk des Gründers gefährden.

I. Ohne Unternehmer-Testament oder Erbvertrag riskieren Unternehmer die gesetzliche Erbfolge
II. Sichern Sie die kompetente Führung – vor und nach dem Tod!
III. Unternehmen sind bedroht, sobald die gesetzliche Erbfolge die Unternehmensnachfolge regelt.
IV. Lesen Sie Besonderheiten des Unternehmer-Testaments auf einen Blick.
V. Regeln Sie den Ausgleich zwischen den Nachkommen!
VI. Runden Sie alles ab!
VII. Fazit: Sorgen Sie zu Lebzeiten vor!

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Unternehmertestament: Sieben Anregungen

I. Ohne Unternehmer-Testament oder Erbvertrag riskieren Unternehmer die gesetzliche Erbfolge.

Auch Unternehmer meiden das Thema „Tod“ – und haben aus diesem Grund oft gar kein Testament.
Diese gesteht allen natürlichen Erben denselben Anteil des Erbes zu. Und das führt normalerweise zur sofortigen Zerschlagung des „Lebenswerks“.
Lange bevor Erben wegen des Unternehmens streiten, werden umsichtige Gründer, Inhaber oder Gesellschafter durch ein Unternehmertestament das Schreckens-Szenario verhindern.

II. Sichern Sie die kompetente Führung – vor und nach dem Tod!

Unsere Fragen zum Mandatsbeginn lauten oft:
Drohen Gesellschafterstreit, Strafverfahren oder Zweifel an der Loyalität eines Geschäftsführers?
Sorgen Ehevertrag, Pflichtteilsverzicht und Abfindungen für den ruhigen Betriebsübergang?
Akzeptiert Ihre private Umgebung Maßnahmen zur Vermögenssicherung im Fall einer Scheidung?
Zweifeln Sie an der Eignung des Nachfolgers?
Bedrohen Ausgleichsanspruch, Privattestament oder „alte Rechnungen“ die Liquidität des Unternehmens?

III. Unternehmen sind bedroht, sobald die gesetzliche Erbfolge die Unternehmensnachfolge regelt.

Grund: Jeder Miterbe wird Mitglied der Erbengemeinschaft und dadurch automatisch quasi Gesellschafter des Unternehmens.
Genau dafür haben sie in der Regel keine wirtschaftliche Kompetenz.
Dazu kommt: Manche Erben möchten außerdem ihre Anteile möglichst schnell zu Geld zu machen.

IV. Lesen Sie die Besonderheiten des Unternehmer-Testaments.

Im Gegensatz zum „normalen“ Testament birgt das Unternehmer-Testament einige Besonderheiten und Fallstricke, sodass bei der Erstellung mit Blick auf den Fortbestand des Unternehmens besondere Sorgfalt geboten ist.

Beachten Sie den Gesellschaftsvertrag!
Er gibt Auskunft darüber, ob das Unternehmen überhaupt ohne Weiteres weiter vererbt werden kann oder mit dem Tod des Unternehmers aufgelöst werden muss. Die Gesellschaftsform ist hier ausschlaggebend. Eventuell besteht eine Nachfolgeklausel. Wenn nicht, sollte eine solche im Gesellschaftsvertrag vereinbart werden.

Verhindern Sie die Teilung des Unternehmens!
Nicht nur bei Familienunternehmen geht es oft darum, die Veräußerung an Außenstehende zu verhindern. Vielen Unternehmern ist der Erhalt ihres Unternehmens wichtig. Entsprechende testamentarische Regelungen sind daher unverzichtbar. Welche Gestaltung für Sie am günstigsten ist – ob Einsetzung eines Alleinerben, einer Erbengemeinschaft oder gar die Regelung eines Vermächtnisses, oder wie die Erbmasse geteilt oder gegliedert werden sollte – muss sorgfältig durchdacht werden und sollte nur unter anwaltlicher Beratung erfolgen.

V. Regeln Sie auf den Ausgleich zwischen den Nachkommen!

Gibt es eine Erbengemeinschaft, sollte auf jeden Fall eine Teilungsanordnung getroffen werden, die die anteilige Aufteilung des Unternehmens an die Erben regelt. Hier empfiehlt sich außerdem die Vereinbarung eines wechselseitigen Vorkaufsrechts, dass die Veräußerung an Dritte verhindert. Soll nur eine Person mit dem Unternehmen begünstigt werden, müssen Sie an entsprechende Ausgleichsregelungen für die übrigen (pflichtteilsberechtigten) Erben denken. Der Ausgleich zwischen den Nachkommen ist wichtig und kann auch durch Verfügungen zu Lebzeiten vorbereitet und entschärft werden. Denken Sie an die Möglichkeit eines Testamentsvollstreckers, wenn Sie glauben, dass sich die Erben streiten könnten.

Fehlen solche Regelungen, kann es zu Streit und in letzter Konsequenz zur Verwertung des Nachlasses, mithin der Veräußerung des Unternehmens kommen.

VI. Runden Sie alles ab!

Denken Sie umfassend. Die Nachlassplanung sollte schon möglichst frühzeitig erfolgen und durch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht ergänzt werden, damit das Unternehmen im Notfall handlungsfähig bleibt. Sorgen Sie nicht nur dafür, dass Sie – etwa über eine Patientenverfügung – abgesichert sind, sondern sichern Sie auch das Schicksal Ihres Unternehmens, indem Sie die Bestellung eines gesetzlichen Betreuers vermeiden und stattdessen eine Person Ihres Vertrauens die Geschäfte für Sie leiten lassen.

VII. Fazit: Sorgen Sie zu Lebzeiten vor!

Wie ein Urteil des OLG Hamm jüngst beweist, kann auch ein „gehauchtes Ja“ eine halbe Stunde vor dem Tod für die Wirksamkeit eines notariellen Testaments ausreichen. Warten Sie nicht so lang!

Im zu entscheidenden Fall errichtete die Erblasserin kurz vor ihrem Tod ein notarielles Testament unter Zeugen, die ihre Testierfähigkeit bestätigten. Sie bestellte einen Sohn zum Alleinerben und schloss den anderen von der Erbfolge aus – es kam zum Streit. (OLG Hamm, Beschluss vom 15.11.2019 – 10 W 143/17)

Vor dem Oberlandesgericht stritten die Brüder um das Erbe. Die Erblasserin und Mutter der beiden Brüder war im Jahr 2014 in eine Pflegeeinrichtung gekommen. Anfang 2015 verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand so sehr, dass sie sterben wollte. Seelsorger, Hausarzt und Notar versammelten sich um die Erblasserin. Schließlich sollte ein Testament beurkundet werden, wobei sich heraus stellte, dass die Erblasserin zur Unterschrift bereits nicht mehr in der Lage war. Ein zweiter Notar wurde als Zeuge hinzugezogen. Auf die Frage, ob das Testament ihrem letzten Willen entspreche, antwortete die Erblasserin mit einem „gehauchten Ja“.

Rechtsanwältin
Annette Neuerburg

Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Interessenschwerpunkt Erbrecht

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Frau Schwotzer hilft ihnen weiter.
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NP Neuerburg | Peters Chemnitz

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Abschluss des Kaufvertrags
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Antrag auf Elternzeit beim Arbeitgeber – Auch Arbeitnehmer in Elternzeit sind Belastungen ausgesetzt, die an den Nerven zerren können. Allerdings sind ihre Belastungen auf die Kinderbetreuung und nicht auf Arbeit im Unternehmen zurückzuführen.

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BGH sagt: Die ernsthafte Gefahr einer Selbsttötung des Schuldners kann zur einstweiligen Einstellung des Versteigerungsverfahrens eines Grundstücks führen.

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BGH: Die Nutzung von Hobbyräumen – egal durch wen – zu nicht nur vorübergehenden Wohnzwecken ist nicht gestattet, wenn sie die Anlage um eine weitere Wohneinheit vergrößert.

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Abmahnung und Kündigung wegen Kundenfeindlichkeit wegen „geschäftsschädigenden Verhaltens“ nach negativen Kundenbewertungen sind rechtlich schwierig.

BGH Wohnungseigentum: Schimmel in Altbau nicht immer ein Mangel

Schimmel in der Altbauwohnung ist nicht immer ein Mangel.
So hat Ende 2018 der BGH gegen die Auffassung der unteren Gerichte zugunsten des Vermieters entschieden.

Sind Bußgeldzahlungen steuerpflichtiger Arbeitslohn?

Unternehmen übernehmen häufig die während der Arbeitszeiten angefallenen Bußgelder ihrer Angestellten, damit Arbeitnehmer unkompliziert ihrer Arbeit nachgehen können und nicht mit Bußgeldern aufgehalten werden.

Arbeitsrecht Chemnitz: BVerfG vers. BAG: sachgrundlose Befristung verfassungswidrig

Sind grundlos befristete Arbeitsverträge unwirksam? Bei der „sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverhältnissen“ ist Vorsicht geboten! Rechtsprechung geändert.

Unternehmens-Facebookseite? Betriebsrat hat keine Mitbestimmung bei Einrichtung

Facebook-Präsenz eines Unternehmens: Informierte und aufmerksame Arbeitgeber können den Spagat zwischen einer erfolgreichen Onlinepräsenz und den Mitspracherechten des Betriebsrates jedoch ohne Probleme schaffen!

Mindestlohn – gilt er für alle Branchen gleich?

Mindestlohn – gilt er für alle Branchen gleich? Laut der Empfehlung der Mindestlohnkommission könnte der gesetzliche Mindestlohn 2021/2022 um 11,8% steigen. Vierstufige Steigerung geplant.

Sanierung des gemeinschaftlichen Wohn-Eigentums verlangen?

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ein einzelner Eigentümer von den anderen Wohnungseigentümern die Sanierung des gemeinschaftlichen Eigentums verlangen kann, sofern diese zwingend erforderlich ist.

Wohnungsverkauf: Mieter muss Fotos seiner Wohnung nicht dulden

Der Mieter muss die Anfertigung von Fotos in seiner Wohnung, die zur Erstellung von Internetanzeigen verwendet werden sollen, nicht dulden. Privatsphäre geht vor Vermieter-Interesse.

Fristlose Mietvertragskündigung bei Hartz-IV-Empfänger

Mietschulden, weil Amt nicht zahlt – Kündigung gerechtfertigt? 
Ja. Fristlose Kündigung durch den Vermieter ist – auch bei unverschuldeter Geldnot des Mieters – rechtens.

Frage nach der Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft

Frage nach der Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft: Wenn Tarifverträge geändert werden, haben Unternehmen ein starkes Interesse daran, die Änderungen möglichst schnell und unkompliziert umzusetzen.

Rückwärtsfahren auf Parkplätzen und Haftung

Rückwärtsfahren auf Parkplätzen: Unfälle auf Parkplätzen sind keine Seltenheit und Haftung der Unfallbeteiligten ist prekär. Bei Unfällen, die beim Rückwärtsfahren entstehen, gilt die Anscheinsvermutung.

Schadenersatzanspruch bei Kündigung wegen Krankheit?

Schadenersatzanspruch bei Kündigung wegen Krankheit? Eine körperlich anstrengende Tätigkeit, aber auch das immer höher werdenden Renteneinstiegsalter können dazu führen, dass Arbeitnehmer ihre Jobs nicht mehr ausüben können.

Wohnflächenberechnung: Ist Terrasse Teil der Wohnfläche?

Wohnflächenabweichung ist Mietmangel, wenn die tatsächliche Wohnfläche von der vereinbarten Wohnfläche um mehr als 10% nach unten abweicht. Gehört die Terrasse dazu?

Lärmbelästigung durch Kinder begründet keine Mietminderung.

Belästigung eines Mieters durch Kinderlärm ist kein Mangel der Mietsache, wenn auch der Vermieter die Belästigungen ohne eigene Abwehr- oder Entschädigungsmöglichkeit hinnehmen muss.

BGH ändert Regeln: Schönheits – Reparaturen in Mietwohnungen

BGH: Der Mieter muss Schönheitsreparaturen nicht bezahlen, wenn er beweisen kann, dass die Wohnung ihm zu Vertragsbeginn unrenoviert übergeben wurde. Klauseln sind oft unwirksam!

Grundstückseigentümer Chemnitz: Ausgleichsbeträge Sanierungsgebiet

Grundstückseigentümer in Chemnitz: In Sanierungsgebieten steigen Ausgleichsbeträge.
Das hat erhebliche Folgen für Haus- und Grundstückseigentümer.

Attrappen von Videokameras installiert – Grundrechte verletzt?

Attrappen von Videokameras beeinträchtigten die Persönlichkeitsrechte und die Handlungsfreiheit des Mieters und seiner Besucher. Manche Gerichte sagen: „Es kommt darauf an.“

Darf ein Vermieter unberechtigt genutzte Keller einfach ausräumen?

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Mindestlohn auch ohne Arbeitsleistung? Arbeitszeiten müssen mit dem Mindestlohn vergütet werden. Das ist soweit klar. Doch was gilt für Urlaubs- und Feiertage?

Urlaubsabgeltung für Beamte nur bei Krankheit

Wenn ein Beamtenverhältnis beendet wird, muss geklärt werden, inwieweit noch Urlaubsansprüche bestehen und ob eine Abgeltung dieser Ansprüche in Betracht kommt. In der Vergangenheit kam es in diesem Zusammenhang häufig zu Unstimmigkeiten.

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Wenn Schäden am Pkw durch Ausweichmanöver entstehen, kann es zu Problemen bei der Übernahme durch die Kaskoversicherung kommen. Denn um einen klassischen „Unfall“ handelt es sich bei Ausweichhandlungen nicht.

Gutachterkosten nach einem Verkehrsunfall

Autounfälle sind eine unangenehme Angelegenheit, die häufig die Einholung eines Sachverständigengutachtens nötig macht. Nun könnte alles geklärt sein, aber die Übernahme der Sachverständigenrechnung kann auch Probleme machen!

Einseitige Regelung der Arbeitszeit

Flexibilität ist für Arbeitgeber das A und O. Gerade bei einer hohen oder sehr niedrigen Auftragslage wäre es für Unternehmer optimal, wenn sie die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter nach Bedarf verkürzen oder verlängern könnten.

Sexgeräusche führen zur Mietvertrags-Kündigung

Geräuschintensives Liebesleben, Nachtruhe und Mietvertrag
Sexgeräusche und quietschende Liebesschaukel in der Wohnung führen zur Mietvertrags-Kündigung.